"Musée Alphonse": Die wichtigsten Ergebnisse unserer Leserumfrage vom Juli 2012Tuesday, 31. July 2012Im Juli 2012 führten wir eine Online-Umfrage unter unsereren Lesern durch. Mit 170 Teilnehmern wurde eine repräsentative Quote erreicht, das deutlich macht, wie deutschsprachige Leser MUSEUM AKTUELL beurteilen. Mehrfaches Ausfüllen durch gleiche Personen wurde weitgehend ausgeschlossen. Fragen, die zukünftige redaktionelle Entscheidungen tangieren, wurden hier weggelassen. Die wichtigsten Ergebnisse: 83% empfinden die Textlänge bei MUSEUM AKTUELL als gerade richtig. 77% empfinden die Bildgröße als gerade richtig, nur 19% hätten gerne manchmal größere Bilder 69% finden sich in der Machart der Zeitschrift derart wieder, daß sie gerne selbst etwas zu MUSEUM AKTUELL beisteuern werden. 89% finden das Konzept von MUSEUM AKTUELL absolut richtig, zwar Firmeninformationen, aber keine Firmen-PR zu veröffentlichen. 99% finden unsere Autorenporträts und Verfasserangaben hilfreich. 87,5 haben bereits häufiger Anregungen aus MUSEUM AKTUELL umgesetzt. Auf Print- und Online-Zeitschriften, die praktisch nur aus Werbung und PR bestehen, reagieren deutschsprachige Museumsleute sauer: 89% entsorgen sie gleich mehr oder weniger ungelesen bei der Postöffnung, 13% verbitten sich sogar deren Zusendung. Wir danken allen Teilnehmern für die bereitwilligen Auskünfte und Anregungen. Wir werden weiter daran arbeiten, Ihren Erwartungen und Wünschen voll zu entsprechen. Verlag und Redaktion Museum Aktuell
Österreichischer Testamentsfälscherring verurteiltTuesday, 31. July 2012Nach 21 Verhandlungstagen und vier Schuldsprüchen im aufsehenerregenden Prozess um Testamentsfälschungen beim Vorarlberger Bezirksgericht (BG) Dornbirn sind heute, Dienstag, am Salzburger Landesgericht die restlichen sechs Urteile gesprochen worden. Der geständige Hauptbeschuldigte Jürgen H. (48), suspendierter Geschäftsstellenleiter des BG Dornbirn, erhielt sieben Jahre Haft unbedingt. Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Di, 31.07.2012 "Die Presse", Print-Ausgabe, 15.04.2012 Leserumfrage MUSEUM AKTUELL endet heute um 16 hTuesday, 31. July 2012Die in diesem Monat durchgeführte Leserumfrage endet heute um 16 h. Kurze Zeit danach werden wir die wichtigsten Ergebnisse hier bekanntgeben. „Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde “ wird „Historisches Museum Gotha“Monday, 30. July 2012![]() Im Rahmen der Umstrukturierung der Gothaer Museumslandschaft im Rahmen des Master „Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde “ wird „Historisches Museum Gotha“Monday, 30. July 2012
Foto: Der Westturm von Schloß Friedenstein. Foto: Museum Honorarprofessur für Dr. Jan CarstensenMonday, 30. July 2012Dr. Jan Carstensen, Direktor des LWL-Freilichtmuseums Detmold, Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde, wurde mit Beschluss der Universität Paderborn, Fakultät Kulturwissenschaften die Bezeichnung Honorarprofessor anlässlich seiner Antrittsvorlesung am 11. Juli 2012 verliehen. 24 Schlösser in BW zum sagenhaften PreisMonday, 30. July 2012
Zum Start der Ferienzeit erschien die neue baden-württembergische Schlosscard mit zwei Monumente zusätzlich: Die Schlosscard der Staatlichen Schlösser und Gärten beinhaltet jetzt für nur 24 € das Neues Schloss Meersburg und die Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe. Kulturstiftung des Bundes fördert internationale Fellowships an deutschen Museen mit 2,5 Mio. EuroMonday, 30. July 2012Die Jury des Programms „Fellowship Internationales Museum“ (FIM) - Prof. Dr. Ulrich Borsdorf, Dr. Perdita von Kraft, Frau Julia Pattis, Prof. Dr. Klaus Schneider, Prof. Thomas Weski - hat 19 Projekte in 11 Bundesländern mit einer Förderung von insgesamt 2,58 Millionen Euro empfohlen. The Bavarian State has to rebuild the Pinakothek der Moderne cupola - and has to close next yearSaturday, 21. July 2012
Munich‘s „Pinakothek der Moderne“ roofing in the moment four different collections will be closed after ten years from February 2013 to September 2013 in order to rebuild the entrance cupola. The building resembling a shopping mall near Rosenheim, Bavaria, was in the critique right from the beginning. The extremely high climatic costs have been critized, dangerous staircases, and the hanging of third-class works of art from the depositories just to fill the empty spaces. As MUSEUM AKTUELL has reported several months ago, after many building damages right from the beginning, long cracks and fissures (up to 17 m) in the entrance cupola appeared since a while. They were resulting from an large scale experiment by the architect, Stefan Braunfels (in these days an unexperienced young, hot-headed architect) to mix materials (bricks and cement) with different expansion and contraction factors. The round entrace hall was already closed for several days and is being scaffolded since some months. As the State owners fear nothing less than a full closing of the complex, they decided: “The games must go on!” and first tried to solve the problem during the usual opening times. Meanwhile it was realized that this method would not work. 750,000 € are planned for the repair, but no one knows the final costs. Kurt Bachmann, head of the State Building Inspection, says: “We would not build such a construction for a second time.“ Source: ExpoTime!, July 2012 Foto: This strange mixture of scaffolds and ordinary (hidden) containers, a preliminary design for a not realized exhibition hall in Berlin, is now used in Munich under the name „Schaustelle“, a pun making use of the word trunk „schau“ for show or view, and place. In Berlin, people would have called it immediately „Schauderstelle“ [shudder place]. Simulation, without the museums nearby: J. Mayer H. architects UPDATE: Print- und Online-Ausgabe Juni von MUSEUM AKTUELL erschienenFriday, 20. July 2012
Editorial In dieser Ausgabe bieten wir Ihnen eine repräsentative Auswahl von Schwerpunkten und Konzepten österreichischer Stadtmuseen. Die Zusammenstellung besorgte erneut Udo B. Wiesinger, stellvertretender Vorsitzende von ICOM Österreich. Ihm und dem österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur sind wir für diese Kooperation sowie auch allen AutorInnen zu großem Dank verpflichtet. Udo Wiesingers Kompetenz wird mittlerweile auch von einigen deutschen Gremien geschätzt. Mit den informativen Artikeln über österreichische Stadtmuseen werden auch gleichzeitig Anregungen für ähnlich strukturierte Häuser deutlich, darüber hinaus sind die Beiträge genauso museologisch und museographisch interessant. Die hier in die Praxis umgesetzten museologischen Überlegungen dürften ebenfalls auf andere Museumsgattungen übertragbar sein. Die Diskussion um zeitgemäße Konzeptionen für Stadtmuseen hat nicht erst gestern angefangen: die Ergebnisse von heute basieren auf langjährigen Überlegungen. Vor einiger Zeit bereits hat MUSEUM AKTUELL wichtige Positionen in einer Stadtmuseums-Ausgabe zusammengestellt (Ausgabe Februar 2008; vergriffen). Weitere Informationen und eine Diskussionsplattform bietet die Mitgliedschaft in CAMOC, dem weltweiten ICOM-Kommittee für Stadtmuseen. Bis Ende Juli läuft noch auf http://www.museum-aktuell.de eine kleine Leserumfage. Sie enthält nur neun Fragen und ist schnell durchgeklickt. Die starke Resonanz zeigt das große Interesse unserer LeserInnen, weil nur selten Leser die Möglichkeit nutzen können, Wünsche und Kritik gezielt gegenüber einem Verlag zu äußern. Das Ergebnis wird am 1. August bekanntgegeben, doch wir bedanken uns schon jetzt für‘s Mitmachen. Jetzt aber eine anregende Lektüre und einen schönen Sommer, Adelheid Straten Zum Titelbild: Domenikos Theotokopoulos, gen. El Greco (Candia um 1541-1614 Toledo): Mariä Verkündigung, um 1600, Öl/Lwd. © Szépmvészeti Múzeum Budapest, Inv. Nr. 3537. Zu sehen in: „Des Kaisers Kulturhauptstadt. Linz um 1600“ Die Ausstellung erinnert erstmals an die nahezu vergessene Rolle von Linz als habsburgische Residenz, in der die ehemalige Königin Katharina von Polen ihre letzten Lebensjahre verbrachte. Der spätere Kaiser Matthias versammelte hier bedeutende Künstler aus den Niederlanden, darunter Lucas van Valckenborch, dem wir die erste getreue Ansicht der Stadt verdanken. Der geheimnisumwitterte Kaiser Rudolf II., der größte Mäzen seiner Zeit, ließ um 1600 das Schloß prachtvoll erneuern und ausstatten, um sich später hierher zurückzuziehen. Die Auseinandersetzungen des Bruderzwists zwischen Rudolf und Matthias machten zwar den Traum des Kaisers von einem glücklichen Lebensabend zunichte, doch hat sich im Land ob der Enns mehr an Schätzen erhalten als zu vermuten war. Neben dem „Linzer Hof”, dem adeligen Leben, dem Bild der Stadt und der Stadt als Handelsplatz, führen grundlegende Themen – dargestellt durch Meisterwerke aus dem Szépmvészeti Múzeum Budapest – wie „Die menschliche Figur”, „Das Erwachen des Individuums” oder „Die Entdeckung des Naturraumes” in die Geisteswelt der Zeit ein. Berühmte Künstler wie El Greco, Jacopo Tintoretto, Hans von Aachen oder Jan Brueghel stehen im Mittelpunkt dieser Präsentation.
Inhalt Aktuelles 4 Nachrichten
Aus Österreichs Stadtmuseen 2 Claudia Schmied 10 Udo B. Wiesinger 10 Judith Varjai 12 Maria Sams 14 Lukas Morscher; Dagmar Kreidl 18 Gerhard P. Schwarz
22 Helga Papst
26 Erich Marx
29 Eveline Klein 32 Andrea Bina 36 Ralph Gleis; Monika Sommer 40 Veronika Pfaffel 43 Thomas Pulle 47 English Summaries
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